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Süß und wohltuend beim Husten


14.01.2021

Jeder kennt die wohltuende Wirkung vom Honig bei Erkältungen. Britische Forscher haben seine Wirksamkeit bei Atemwegsinfektionen bestätigt.

Honig verringert die Häufigkeit und Schwere des Hustens. Eine Infektion kann man viel schneller überstehen. In den Verbindungen in Honig wird Wasserstoffperoxid freigesetzt, die Bakterien abtötet.

Honig lindert außerdem Reizungen im Mund- und Rachenraum. Mit einem Esslöffel Honig am Abend kann man bei Kindern Reizhusten lindern, damit sie besser schlafen können.

Oft ist Honig die bessere Wahl als Antibiotika in der Behandlung bei leichten Erkältungssymptome.

Antibiotika wird leider viel zu oft bei Infekten der oberen Atemwege verschrieben. Das ist falsch, denn Atemwegserkrankungen mit Husten werden durch Viren verursacht. Antibiotika wirkt bei Viren definitiv nicht. Da besteht eher die Gefahr, dass Bakterien Resistenz gegenüber Antibiotika entwickeln und somit im Falle einer Erkrankung keine Wirkung mehr zeigen.

Aber Vorsicht! Honig ist nicht für jeden geeignet. Für Menschen mit Diabetes ist Honig weniger geeignet wegen seines hohen Zuckergehaltes.

Kleinkinder bis zu einem Jahr sollten keinen Honig bekommen, denn Honig kann Sporen des Bakteriums „Clostridium botulinum“ enthalten.

Da die Darmflora von Säuglingen noch nicht voll entwickelt ist, könnten sich diese Bakterien im Darm einnisten und dort giftige Stoffe ausscheiden. (Weil Bakterien kleine lebendige Organismen sind.)

Das führt dann zum sogenannten Säuglingsbotulismus. Mit Symptomen wie Muskelschwäche, Schluckstörungen oder Atemlähmung. Um das Ganze vorzubeugen, langt es nicht, den Honig zu erhitzen.

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