Allergiezeit: Die Pollen sind in Anmarsch!

Allergiezeit: Die Pollen sind in Anmarsch!


23.04.2014

Die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich, wir sind gerne draußen und genießen das Wetter. Doch Sonnenzeit heißt auch Blütezeit. Die Pollen machen es vielen Menschen schwer, die schönen Tage richtig nutzen zu können. 


Nicht nur die Erwachsenen, auch rund 25-50% aller Babys, Kinder und Jugendlichen sind von einer Allergie betroffen. Etwa jedes dritte Baby kommt heute mit einem erhöhten Allergie- Risiko, einer sogenannten "atopischen" Veranlagung auf die Welt. Die Entwicklung einer Allergie ist schon sehr früh im Leben eines Kinders möglich. Während der Schwangerschaft können Babys Antikörper als Zeichen der Sensibilisierung bilden.

 

Wenn Ihr Kind allergisch auf Pollen reagiert, dann lassen Sie es während der heftigsten Pollenflugphase und an windigen Tagen nicht im Freien spielen und halten Sie dann auch die Fenster geschlossen. Außerdem sollten Sie Ihr Kleines häufig baden. 


Eine Allergie entwickelt sich, wie auch bei Erwachsenen, nach dem Erstkontakt mit bestimmten, auslösenden Allergenen. Jedoch reagieren Babys beim ersten Kontakt wesentlich empfindlicher. Bereits geringe Mengen des Allergens können beim Baby allergische Reaktionen hervorrufen. Oft äußert sich eine Allergie durch einen Hautausschlag oder asthmatische Beschwerden. 

Bei Babys konzentrieren sich die allergischen Reaktionen vor allem auf die Augen, die Haut, die Atmungsorgane und den Magen-Darm-Trakt. Am häufigsten betroffen sind:


Die Augen: Die Lider schwellen an, es kommt zu Entzündungen, sie werden entweder feucht-verklebt oder trocken.
Die Haut: Weist großflächige Rötungen auf, mit Bläschen oder Knoten. Es kann zum Auftreten von Schuppen und Krusten kommen (Neurodermitis und Ekzeme).
Die Atmungsorgane: Der Hals- Nasen- Rachenraum ist entzündet, es kommt zu akuter Atemnot oder Heuschnupfen.
Der Magen- Darm- Trakt: Es kommt zu Durchfall, Erbrechen, blutigem Stuhl oder zu kolikartigen Bauchschmerzen.
Bitte zögern Sie nicht, im Verdachtsfall einen Kinderarzt aufzusuchen.

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

1 von 4